30. Oktober 2019 | Allgemein

Vorsorgen. Für den Ernstfall.

Regelung der Nachfolge eines Alleingesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH
 

Verstirbt der Alleingesellschafter einer GmbH, der gleichzeitig der einzige Geschäftsführer „seiner“ GmbH ist, oder wird dieser, z.B. aufgrund eines Unfalls, geschäftsunfähig, steht die Gesellschaft plötzlich führungslos da. Die kurzfristige Bestellung eines neuen Geschäftsführers durch die Gesellschafterversammlung bereitet nicht nur im Falle der Geschäftsunfähigkeit Probleme, sondern insbesondere auch beim Tod des Alleingesellschafter-Geschäftsführers. Denn der bzw. die Erben sind gegenüber der Gesellschaft – und damit zur Ausübung der Gesellschafterrechte – grundsätzlich erst mit der Eintragung in der im Handelsregister aufgenommenen Gesellschafterliste legitimiert. Somit stellt sich die Frage, wer in der Zwischenzeit die Geschäfte der Gesellschaft weiterführt. Das Gesetz sieht in Konstellationen der Führungslosigkeit die Möglichkeit der Bestellung eines sog. Notgeschäftsführers durch das zuständige Amtsgericht vor. Dies kann allerdings zeitaufwendig sein und zu einer längeren Handlungsunfähigkeit der Gesellschaft führen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, wie der Alleingesellschafter-Geschäftsführer noch zu Lebzeiten für den Ernstfall vorsorgen kann.

Wenn Sie mehr über diese Vorsorge-Möglichkeiten im Einzelfall erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

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